Ein Messearchitekt im Interview

Messearchitekt Favier von SYMA

Favier Diaz ist Messearchitekt bei SYMA und ein wahrer Experte darin, in knapper Planungszeit und unter engen Vorgaben, Messestände zu entwerfen, die nicht nur ihr Unternehmen repräsentieren, sondern auch für den „Wow-Effekt“ bei Messebesuchern sorgen. In diesem Interview erzählt er über die Leidenschaft und Kreativität, die ihn in seinem Beruf, trotz einiger Herausforderungen, stetig antreiben.  

Der Weg zum Messearchitekt bei SYMA 

In Mexiko in einer Familie von Baumeistern aufgewachsen, war Favier von klein an mit dem handwerklichen Schaffen vertraut. Diesem Pfad folgend, hat er auch sein Architekturstudium mit dem Schwerpunkt Design und Raumgestaltung gewählt. Zum Messebau ist er durch Zufall gekommen, besonders interessiert hat ihn dabei das Potential in Richtung 3D-Raumgestaltung, sowie die Möglichkeit zum Experimentieren mit Licht und Raum.  

Ein wichtiger Beruf, der stetig spannend bleibt 

Eben diese Möglichkeiten zur Implementation innovativer Ideen bieten viel Freiraum für Kreativität. Gleichzeitig erfordert die Dynamik im Messebau häufig auch schnelle Entscheidungen oder Umplanungen.  

Die größten Herausforderungen im Messebau

Diese Schnelllebigkeit und die kurze „Überlebensdauer“ von Messeprojekten stellen in Faviers Augen den größten Unterschied zu anderen Architekturarbeiten dar. Meist sind auch die Zeiträume, in denen die oft großen Projekte im Standbau realisiert werden müssen, sehr knapp. Unter diesem Zeitdruck muss dann dennoch eine starke grafische Botschaft umgesetzt werden. Auf großen Messen gilt es nämlich sich von der versammelten Konkurrenz abzuheben, weshalb Messestände immer auffällig und attraktiv gestaltet sein müssen. So wird bei SYMA stets ein eigenes Konzept entworfen, damit der individuelle Messestand das jeweilige Unternehmen exakt repräsentiert. Doch technische Richtlinien und ein kleines Budget können für den Messearchitekt schnell zu einem Albtraum werden, wenn dies seine Gestaltungsfreiheit einschränkt. Jedoch treibt genau das Favier an:  

„Früher hätte ich den Umstand nicht so beschrieben, jedoch: Diese Dynamik stimuliert die Kreativität, wenn man damit umgehen kann.“ 

Die besonderen Vorzüge der Messearchitektur 

Neben dem phantasiegeleiteten Arbeiten ist es vor allem die grafische Projektpräsentation, die Favier in seinem Beruf besonders gefällt: 

Ich gehöre zu der Generation der Personal Computer Revolution, so hat mich die 3D-Computer Grafik mein ganzes Studium begleitet. Im Messebau finde ich die perfekten Bedingungen, um Projekte mit Hilfe der neuesten Visualisierungstechniken zu präsentieren.“ 

Außerdem hat sich Favier in den letzten Jahren speziell für Innenarchitektur interessiert und sein Wissen dahingehend umfassend erweitert. Der Job als Messearchitekt gibt ihm stets die Möglichkeit sich weiterzubilden und die neuesten Trends in den Bereichen Materialien, Licht, Medientechnik und Interieur aktiv mitzuerleben. 

Über die faszinierendsten Projekte und die schönsten Auszeichnungen 

Durch diese stetige Weiterbildung, seine Kreativität und Leidenschaft entwirft Favier immer wieder herausragende Messestände. Seine persönlichen Favoriten waren die Projekte ZKW Group GmbH auf der IAA 2017 in Frankfurt und Primetals Technologies Austria GmbH auf der METEC 2019 in Düsseldorf.  

Die Verbindung zwischen Design und Zukunftstechnologien fand und finde ich faszinierend. Bei beiden Projekten war das Zusammenspiel von Gestaltung, digitale Präsentation, Medientechnik und Teamwork einfach perfekt – noch dazu waren beides ganz großartige und kooperative Kunden.“ 

Diese beiden besonderen Projekte von SYMA wurden auch von der niederösterreichischen Wirtschaftskammer mit dem Werbepreis „Goldener Hahn“ ausgezeichnet.

Ein Blick in die Zukunft der Messearchitektur

Die Offenheit und Bereitschaft zur Innovation spiegeln sich auch in Faviers persönlichen Ausblick auf die Zukunft der Messebranche wider: 

„Ich finde die starke Verbindung zwischen 3D-Gestaltung und den neuen virtuellen Welten sehr interessant, welche sich durch die letzten Trends entwickelt hat. Für mich bedeutet dies noch mehr Freiheit in meinem Gestaltungsprozess.“ 

Dieses Thema beschäftigt ihn als Messearchitekt schon länger, auch wenn manche Kunden die neuen Optionen anfänglich noch skeptisch betrachtet haben. Durch die Pandemie stieg jedoch, schon durch die bloße Notwendigkeit zu Alternativen, das Interesse spürbar an. Auch für Favier ist der Ausblick in die Zukunft natürlich noch ungewiss, doch eines steht für ihn fest:  

Digitalisierung ist ein Fakt, der gekommen ist, um zu bleiben. Meiner Meinung nach werden Kunden und das Publikum sich an hybride Messeauftritte und/oder Events gewöhnen – es wird einfach zum ‚new normal‘.“ 

Mit diesem Engagement und der schier endlosen Kreativität der Mitarbeiter:innen werden bei SYMA maßgeschneiderte Messestände entworfen, die bei den Besuchern verlässlich einen „Wow-Effekt“ hervorrufen. Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Beratungsgespräch und lernen Sie unseren Messearchitekt Favier persönlich kennen.  

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