Materialien im Messebau der Zukunft

Verschiedene Materialien der Zukunft im Messebau von SYMA

Der Standbau für Messen zeichnete sich in seiner Vergangenheit oft besonders durch seine Kurzlebigkeit aus. Materialien müssen möglichst leicht und dennoch stabil sein, schnell auf- und abgebaut werden können, sowie kostengünstig sein. So sind altbekannte und bewährte Kunststoffe die beliebtesten Materialien im Messebau der Gegenwart. Während die Zukunft in Filmen gerne als schillernde Welt aus verschiedenen Metallen und rein digitalen Anwendungen dargestellt wird, geht der Trend der Innenarchitektur in andere Richtungen: nachhaltige, natürliche und vielseitig, flexibel einsetzbare Rohstoffe sind die Zukunft der Materialien im Messebau.  

Der Trend der Nachhaltigkeit im Messebau 

Kein anderer Trend ist bereits so präsent und allgegenwärtig wie der Umweltschutz – und dies zurecht! Die weiterhin zunehmende Urbanisierung und Umweltverschmutzung betreffen auch den Bereich Architektur und somit auch alle zukünftigen Messestände. So priorisieren Innendesigner allgemein, und unsere Architekten bei SYMA ganz besonders, nachhaltige Materialien im Messebau. In unserem Fall ist dies auch durch das Umweltzeichen zertifiziert und festgelegt. Umweltschutz und Nachhaltigkeit gehen aber auch über die Verwendung von geprüften, natürlichen Materialien wie Holz, Lehm, Erde und Recyceltes hinaus. Regionalität und die dadurch zustande kommende Reduktion von Emissionen bei der Anschaffung der Rohstoffe ist ebenso ein wichtiger Faktor. Viele grüne Pflanzen am Messestand unterstützen dieses Bild und liegen daher, zum Beispiel in Form eines vertikalen Gartens als Raumteiler, im Trend. Sie sorgen außerdem für natürliche Kühlung, Lebendigkeit und Wohlfühlcharakter. Natürlichkeit und Nachhaltigkeit spielen in weiterer Folge auch bei der Beleuchtung eine wichtige Rolle.  

Nachhaltige und futuristische Beleuchtung der zukünftigen Messestände

Smartes Energiemanagement 

Durch das „Internet of Things (IoT)”, dass auch auf Messeständen seinen Einsatz findet, kann zukünftig die Beleuchtung vernetzt und automatisiert gesteuert werden. Durch den maximalen Nutzen des natürlich vorhandenen Lichts kann so der Stromverbrauch gesenkt werden, was wiederum gut für die Umwelt ist. Bei viel einfallendem Tageslicht kann die künstliche Beleuchtung durch intelligente Sensoren automatisch angepasst werden. Manche Bereiche können so gedimmt werden, während andere, wie beispielsweise gerade genutzte Besprechungstische, stärker beleuchtet werden können.  

Licht wo immer man es braucht 

Noch futuristischer wird die Beleuchtung durch die Verwendung von „OLED“. Durch diese dünnschichtigen, organischen Leuchtdioden kann eine Art Leuchtfilm oder Leuchtband hergestellt werden, der in so gut wie alle anderen Materialien unbemerkt integriert werden kann. Genutzt wird diese Technologie zurzeit vorwiegend für großflächige Anzeigen oder Beleuchtung, aber auch für biegsame Bildschirme. Denkbar wären in Zukunft allerdings auch Teppiche, Textilien oder Wandelemente, die über ihre ursprüngliche Funktion auch noch als indirekte und dadurch natürlicher wirkende Beleuchtung dienen.  

Glas in all seiner Vielseitigkeit 

Über seine ursprüngliche Funktion hinausgewachsen ist auch Glas als Material, weshalb es in der Zukunft des Messebaus nicht wegzudenken ist. Was heute noch eine dursichtige Wand ist, kann zukünftig auf Knopfdruck zu undurchsichtigem Milchglas für private Besprechungsräume werden oder als Heizung ganze Häuser erwärmen. Das zerbrechliche Material, das wir alle kennen, wird immer widerstandsfähiger und flexibler im Einsatz. Als Energiemanager kann Glas nicht nur als Heizfläche dienen, sondern auch mittels darin integrierter Solarzellen Strom erzeugen. Das durchscheinende Sonnenlicht kann aber nicht nur diese neue Energie begünstigen, sondern wird durch speziell im Glas verbaute Filter zukünftig so verändert, dass es im Innenraum noch natürlicher wirkt. Dies führt dazu, dass Menschen sich auch im Inneren besser konzentrieren können und mehr Lebensenergie haben. Glas bietet demnach als Material noch viel Potential für ein besseres Erlebnis auf Messen. 

Messe mit allen Sinnen erleben  

Das Erleben steht auf Messen schon in der Gegenwart im Fokus. In Zukunft führen verschiedene digitale und smarte Installationen zu einem multisensorischen Erleben der Produkte und der Marke auf einem Messestand. Durch Virtual Reality können Produkte in detailgetreuen 3D Modellen betrachtet werden. Durch sensorische und akustische Elemente, die geschickt im Interieur des Messestandes verschwinden, werden der Geruchs- und Gehörsinn aktiviert. So können Markenwerte transportiert und vermittelt werden. Praktische Anwendung fand dies beispielsweise bei einem für einen Messestand kreierten Tisch aus recycelten Vanilleschoten, die einen kaum merkbaren, sanften Duft verstreuten und gleichzeitig ein natürliches und somit nachhaltiges Material der Zukunft darstellen.  

Die Zukunft der für den Messebau verwendeten Stoffe besteht also nicht nur aus futuristischen High-Tech-Materialien und virtuellen Effekten, sondern auch aus einer Mischung von Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und neuer Vielseitigkeit altbekannter Elemente. Sei es nun ein regionaler Holzsessel, eine begrünte und gleichzeitig beleuchtete Trennwand, eine solarenergieerzeugende Fensterscheibe oder ein duftender Tisch, so einfach und doch so smart ist die Zukunft der Materialien im Messebau.  

Wenn Sie heute schon mehr über die vielen verschiedenen Materialien erfahren möchten, aus denen Sie für ihren SYMA-Messestand auswählen könnten, kontaktieren Sie uns für ein persönliches, unverbindliches Erstgespräch. 

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