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Gamification auf Messen als Besuchermagnet

Symbol für erfolgreiche Gamification auf Messen

Kennen Sie das? Interessierte Blicke, ein höfliches „Ich schau‘ nur“ und schon ist die Person wieder vom Messesstand verschwunden. Wie kann man die Aufmerksamkeit und Begeisterung von Besucher:innen auf Messen effektiv wecken und aufrechterhalten, so dass aus ihnen schlussendlich auch tatsächlich Kund:innen werden? Die Antwort ist spielend leicht: Gamification. Der Besuchermagnet unter den Interaktionselementen lockt nicht nur unser aller inneres Kind, sondern fordert auch Intelligenz, Geschick und/oder Teamfähigkeiten der Teilnehmenden heraus. Ein Garant dafür, dass niemand mehr so einfach an Ihrem Messestand vorbeigehen wird.

Welche Formen der Gamification auf Messen es gibt und wie sich diese im Handumdrehen realisieren lassen, lesen Sie jetzt im zweiten Teil unserer Reihe über Messeinteraktion.

Der Zauber von Gamification für Messestandbesucher:innen

Am Messegelände ist ganz schön was los – um einen bestimmten Stand hat sich eine richtige Menschentraube gebildet und die Stimmung ist deutlich ausgelassen. Was ist passiert? Entweder gibt es einen außergewöhnlichen Liveact oder das ausstellende Unternehmen hat den Wert von Gamification erkannt und erfolgreich umgesetzt. Idealerweise führt das zum Dominoeffekt, bei dem das große Interesse vieler Menschen nur noch mehr Besucher:innen anlockt und neugierig macht.Was Gamification meint, ist die spielerische Aufbereitung des Messebesuchs. Es ermöglicht eine niederschwellige Kontaktaufnahme mit Ihrer Marke bzw. die einfache Schaffung einer Beratungssituation, da an erster Stelle der Spaß steht, der wie ein Eisbrecher wirkt. Das kann ganz unterschiedlich aussehen: Tischfußball, Fotoboxen, Tombolas oder Geschicklichkeitsspiele.

Klassische Spiele schaffen Begeisterung - auch bei der Gamification auf Messen.

Für einen gelungenen Messeauftritt ist es sinnvoll, den Spielen einen Kontext zum Unternehmen bzw. den ausgestellten Produkten oder Dienstleistungen zu geben. Allerdings sollten Sie nicht den Fehler machen, Ihrer Markenbotschaft Priorität vor dem Spaßfaktor zu geben. Die Interaktionselemente sollen in erster Linie Menschen anziehen – daraus ergibt sich dann idealerweise ein Beratungsgespräch, bei dem Sie Ihre Botschaften kommunizieren können. Sind die Spiele aber zu werblich und zu wenig unterhaltsam, wird das Rezept nicht aufgehen.

Erfolgsfaktoren für Gamification-Methoden sind zum Beispiel:

  • Transparente Resultate
  • Laufende Status-Updates der Spieler
  • Einsehbare Ranglisten
  • Optionale Quests (z.B. Rätsel, Geschicklichkeitsaufgaben)
  • Möglichkeiten für Teamwork
  • Bedeutungsvolle Zielsetzung (z.B. Preise, Ranglisten)

Die positiven Aspekte von Gamification für den Messeauftritt finden übrigens nicht nur für das Live-Publikum Anwendung. Auch am hybriden Messestand bzw. für virtuelle Besucher:innen ist der spielerische Ansatz eine hervorragende Möglichkeit, mehr Interaktion und eine längere Verweildauer zu erzielen.

Spielerische Ideen und hybride Modelle steigern die Interaktion durch Gamification.

Erfolgreiche Beispiele für Gamification auf Messen

Um das Bild des Gamification-Konzepts noch mehr zu schärfen, veranschaulichen wir hier zwei konkrete Beispiele, die zeigen, wie die Umsetzung am Messestand aussehen kann.

  1. Mehrwert schaffen via App:

Dass der Großteil des heutigen Messepublikums über ein eigenes Smartphone verfügt, brauchen wir nicht in Frage zu stellen. Aber darauf, wie sich dieses Device für Gamification nutzen lässt, hätten wir ein paar Antworten parat. Mittels einer eigens konzipierten App können Teilnehmer:innen auf unterhaltsame Weise dazu motiviert werden, Kontakte zu knüpfen, alle Details des Messestands zu erkunden oder auch mittels Quizfragen Punkte zu sammeln 

Eine solche App veröffentlichte zum Beispiel der MICE Club bereits 2017, um bei seinem Live Event den Gamification-Aspekt einzubinden. Der Erfolg sprach für sich: Ganze 75% der Besucher:innen des Events nutzten die angebotene App, was beweist, wie attraktiv gut gestaltete Gamification auf das Publikum wirkt.

2. Spaßfaktor Schnitzeljagd:

Ein Gewinnspiel ist ein großartiger Weg, um Leads zu generieren. Der spielerische Ansatz einer Schnitzeljagd am Messegelände verlangt den Teilnehmenden ein bisschen mehr ab als das bloße Ausfüllen eines Formulars, spornt aber gleichzeitig den Ehrgeiz an und liefert ganz nebenbei erste Informationen rund um Ihre Marke.

Ein grandioses Beispiel dafür fand zwar nicht im Messekontext statt, lässt sich aber ohne weiteres darauf ummünzen. Zum 75-jährigen Jubiläum von Ikea veröffentlichte der Konzern ein Mixed Reality Spiel für seine Schweizer Filialen, bei dem in den Ausstellungsräumen Informationen gesammelt und Rätsel gelöst werden müssen. Mittels Gamification und erstklassigem Storytelling zeigt der Konzern hier vor, wie sich der Besuch von Ausstellungsflächen versüßen lässt.

Gemeinsam spielen ist ein wichtiger Aspekt des sozialen Austausches - Gamification auf Messen macht die Verkaufsberatung angenehmer und einladender.

Fazit: Ein bisschen Spaß muss sein

Es muss nicht immer trockene Materie oder ein harter Sales Pitch sein. Gamification auf Messen ist ein Weg, das Messeerlebnis für die Besucher:innen unbeschwert und trotzdem intensiv zu gestalten, um dabei gleichzeitig aus der Masse an Ausstellenden herauszustechen. Zu den weiteren Vorteilen des Einsatzes von Gamification am Messestand zählen

  • mehr Interaktion an den Messeständen
  • längere Verweildauer
  • einfacher Gesprächseinstieg
  • schnelle/unkomplizierte Generierung von Leads
  • Emotionalisierung der Besucher:innen

Sie haben noch Fragen oder wünschen sich eine individuelle Beratung für Ihren Messestand? Kontaktieren Sie uns gleich und wir kümmern uns darum, Ihren nächsten Messeauftritt spielend auf das nächste Level zu heben.

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